Am Berliner Hauptbahnhof und am Bahnhof Berlin Südkreuz sind derzeit mehr als 50 Rolltreppen außer Betrieb. Der Ausfall betrifft zentrale Verkehrsflächen in zwei stark genutzten Bahnhöfen. Die Deutsche Bahn untersucht die Ursache. Ein Zeitplan für die Instandsetzung soll erst am Freitagabend folgen.
Inhaltsverzeichnis
Die Störung erfasst den Großteil der Anlagen eines bestimmten Typs. Sie trat während des laufenden Betriebs auf. Zwei Anlagen blieben abrupt stehen. Die Folgen sind deutlich spürbar.
Katja Hüske und Deutsche Bahn
Nach Angaben von Katja Hüske sind 42 von 54 Rolltreppen im Berliner Hauptbahnhof sowie 10 von 20 im Bahnhof Südkreuz betroffen. Die Ursache liegt bei einem Defekt an einem speziellen Anlagentyp. Zwei Rolltreppen dieses Typs stoppten unerwartet während des Betriebs.
Mitarbeiter der Deutschen Bahn und des Herstellers prüfen die Technik. Sie analysieren die Störung. Die Dauer der Einschränkungen ist offen. Die Bahn will sich bis Freitagabend ein umfassendes Lagebild verschaffen und erst dann einen konkreten Zeitplan veröffentlichen. Ähnliche technische Schwierigkeiten wurden zuletzt unter dem Titel Signalstörungen bei der Deutschen Bahn thematisiert.
Zur Einordnung der Zahlen
- 54 Anlagen im Hauptbahnhof, davon 42 außer Betrieb
- 20 Anlagen im Südkreuz, davon 10 stillgelegt
- Mehr als 50 Rolltreppen insgesamt betroffen
Berliner Hauptbahnhof mit vier Ebenen
Der Berliner Hauptbahnhof ist auf 4 Ebenen angelegt. Dort treffen Fernverkehr, Regionalverkehr, S-Bahn und Einzelhandel zusammen. Die vertikale Erschließung ist komplex. Mit rund 330.000 Reisenden und Besuchern pro Tag zählt er zu den am stärksten frequentierten Bahnhöfen Deutschlands. Weitere Entwicklungen zum Wachstum im Berliner Bahnnetz zeigen die anhaltend hohe Auslastung.
Für mobilitätseingeschränkte Personen sind die Einschränkungen erheblich. Zwar stehen Aufzüge zur Verfügung. Diese gelten jedoch als langsam. Aufgrund des erwarteten höheren Andrangs sind längere Wartezeiten möglich.
| Merkmal | Berliner Hauptbahnhof |
|---|---|
| Ebenen | 4 |
| Reisende und Besucher pro Tag | ca. 330.000 |
| Rolltreppen gesamt | 54 |
| Aktuell außer Betrieb | 42 |
Bahnhof Berlin Südkreuz und betroffene Anlagen
Auch im Bahnhof Berlin Südkreuz kommt es zu Einschränkungen. Dort sind 10 von 20 Rolltreppen betroffen. Das entspricht 50 Prozent der Anlagen. Die Bewegungsströme im Gebäude sind dadurch verlangsamt.
Die Bahn hat zusätzliches Personal in beiden Bahnhöfen eingesetzt, um Reisende zu unterstützen. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stehen als Ansprechpartner bereit. Sie helfen bei der Orientierung. Ziel ist es, den Ablauf trotz der technischen Probleme aufrechtzuerhalten. Mehr zum Thema Sicherheit im Bahnbereich finden Sie hier.
Weitere Informationen zur Infrastruktur und aktuellen Entwicklungen stellt die Deutsche Bahn unter https://www.deutschebahn.com bereit.
Die Reparatur hängt von den Ergebnissen der technischen Prüfung ab. Erst danach soll ein verbindlicher Zeitplan folgen. Bis dahin bleiben zahlreiche Rolltreppen außer Betrieb.
FAQ
Wie viele Rolltreppen sind am Berliner Hauptbahnhof außer Betrieb?
42 von 54 Rolltreppen sind derzeit am Berliner Hauptbahnhof außer Betrieb.
Wie viele Anlagen sind am Bahnhof Berlin Südkreuz betroffen?
Am Bahnhof Berlin Südkreuz sind 10 von 20 Rolltreppen stillgelegt.
Was ist die Ursache für den Ausfall der Rolltreppen?
Grund ist ein Defekt an einem speziellen Rolltreppentyp, nachdem zwei Anlagen während des laufenden Betriebs abrupt stehen geblieben sind.
Wann wird ein Zeitplan für die Reparatur bekanntgegeben?
Die Deutsche Bahn will bis Freitagabend ein Lagebild erstellen und anschließend einen konkreten Zeitplan veröffentlichen.
Wie viele Reisende nutzen täglich den Berliner Hauptbahnhof?
Der Berliner Hauptbahnhof verzeichnet rund 330.000 Reisende und Besucher pro Tag und zählt damit zu den meistfrequentierten Bahnhöfen Deutschlands.
Welche Auswirkungen hat der Ausfall auf mobilitätseingeschränkte Personen?
Für mobilitätseingeschränkte Reisende sind die Einschränkungen erheblich, da Aufzüge zwar vorhanden sind, jedoch als langsam gelten und mit längeren Wartezeiten gerechnet werden muss.
Quelle: TAGESSCHAU, MILEKCORP